Danksagung

Vor eineinhalb Jahren entstand bei einem Gespräch in unserer Universitätsbibliothek die Idee einen Artikel über die Walkemühle zu schreiben.

Neben einigen Büchern war der umfangreiche Briefwechsel (seit 1932) meiner Eltern eine wichtige Informationsquelle. Ohne diesen biographischen Bezug hätte ich einen derartigen Artikel nicht schreiben können. Mein Vater war von 1927 bis 1930 in der Walkemühle. Meine Eltern lehnten offen das „Bindungsverbot“ des ISK ab, heirateten 1937 und übernahmen ab Ende Juni 1945 die Leitung des Wiederaufbaus der Walkemühle. Auch dazu existiert ein ausführlicher Briefwechsel.

Die heutigen Recherchemöglichkeiten des Internets und insbesondere die vernetzen Bibliotheken erleichtern die Arbeit; die Universitätsbibliothek ist dabei durch die Fernleihmöglichkeiten ein Tor zur Welt. Das Portal WorldCat stellt einen sehr schnellen Server zur Verfügung, der bequem bibliographischen Daten liefert.

Dank zu sagen ist also der Bibliothek insgesamt als Institution, aber insbesondere drei KollegInnen aus der Bibliothek, die mir Anstöße gaben bzw. mich mit inhaltlichen und formalen Ratschlägen unterstützten.

In den Hessischen Staatsarchiven in Marburg und Wiesbaden lernte ich die mir bis dahin unbekannte Atmosphäre in Archiven kennen; freundliche Rückmeldungen bekam ich aus dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und aus dem Schweizerischen Sozialarchiv. In diesen Archiven liegt noch umfangreiches Material zum Thema, das einer wissenschaftlichen Analyse wert ist.

Dank gilt auch den Einwohnermeldeämtern in Melsungen, Spangenberg und Waldkappel, die mir zu einigen wenigen, aber wichtigen Daten präzise Auskünfte lieferten.

Ohne meinen Freund von Textklecks, der nicht nur das Design entwarf und die Arbeit der Umsetzung leistete, sondern mich auch immer wieder motivierte, wäre diese Darstellung so überhaupt nicht möglich gewesen.

Schließlich nochmals Dank an meine Eltern und an eine wirklich alte Freundin, die 1933 als sechsjährige erleben musste, wie die SA die Walkemühle besetzte und die vor ca. 25 Jahren meinen Vater motivierte seine Lebenserinnerungen zu diktieren. Nach meiner Kenntnis ist sie die letzte der jetzt noch Lebenden von den 22 Kindern, die damals die Walkemühle verlassen mussten.

Ralf Schaper